Formeta

Ähnlich den Höhm-Modellen sind jene, die am Kühler das Kürzel VVR (für Verkehrsverlag Remagen) tragen.

Ihr Ursprung liegt bei Fritz Fortenbacher, der 1950 eine Fahrschule gründete und – ab 1960 unter der Bezeichnung FORME­TA – ebenfalls Funktionsmodelle produzierte. Sie unterscheiden sich durch größere Abmessungen und in optischen Details von den Höhm-Modellen. Ihre Bedienung erfolgt von einem Armaturenbrett aus, an dessen Schaltern sich Zündung, Licht und Blinker steuern lassen.

1974 wurde FORMETA als Fertigungsbetrieb in die Graumann GmbH & Co KG integriert und firmiert seit 1995 als Formeta Fridolin Weber, Sinzheim. Auch heute haben viele Fahrschulen derartige Funktions-Lehrmodelle in ihrem Fundus, leider jedoch oft als unbeachtetes Schaustück eingestaubt im Hintergrund oder als Dekoration im Schaufenster, denn für die moderne Fahrschulaus­bildung werden die reizvollen Modelle nicht mehr verwendet.

Für den Fahrlehrer größerer Gruppen ist es sicher einfacher, technische Funktionen eines Fahrzeugs am Tageslichtprojektor mit Folien zu erklären, die heutzutage sogar mit beweglichen Elementen lieferbar sind.
Ob sie aber auch denselben Aufforderungscharakter haben wie ein mechanisches Modell? Aufgrund ihrer nun doch schon langen Geschichte, ihrem nostalgischen Design und der aufwändigen handwerklichen Machart sind die Funktionsmodelle auch für Sammler alter Technik interessant geworden.